N. del e. En los poemas que aquí se presentan se respetó la versión del autor; en tres de ellos no empleó el signo de diéresis y recurrió a la grafía como mecanismo de sustición (ä: ae; ö: oe y ü: ue).

 

 

 

 

 

Apatische Kathedrale

Der Barock – Putto spricht :

Warum schweigt Ihr –
Seht– wir musizieren !
– Aus voller Lunge, mit gewölbter Backe –
Ganz göttlich ! – Engel steigen
Auf und nieder im frohen Licht
Und weisen Euch Mirakel – ohne Ende !
Und – Herren, Damen spielen vor uns
Das ewige Theater !

Wie ist die Liebe göttlich
– jede Liebe – !
Frivol und trächtig !
Der Bogen, der gebrochene, –
Die Schnecke der Velute –
zeigt sie nicht der Zeugung Heiligtum ?

Alles ist schwellend ganz und
Schwebend schwanger
Und trächtig froher Niederkünfte.

Wer mag zu sagen,
Ob auf heiterem Gewölk
– sehr bunt –
Wir von Euch flattern
Oder uns Euch neigen ?

Oh Himmel, Erde,
Tiergeruch und Glorie !
– wir musizieren –

Hört doch, hört – 
! Oh Licht, Duft, Töne 
! Lasst, – ach lasst,
Gebändigtes Gewitter,
Euch ganz entrücken – !

Die romanischen Chimären:

    Nicht Ende, kein Beginnen.
    Die Knospe schwillt und welkt.
    Mögen die Sphären donnern :
    Wir sind, wir starren, wir wachen.

    Ewig junge Sonnen alterten –
    Unter unserem Blick.
    Das Meer ward Wüste –
    Was kümmerts uns –

    Die Wälder unserer Zeit
    sind stumm und ewig.